Eine Million Datensätze von “schülerVZ” entwendet
Erstellt am 17.10. 2009 | Kein Kommentar | Abgelegt unter Allgemein |
Mehr als eine Million Datensätze von den Nutzern des Online-Netzwerks "schülerVZ" wurden dem Blog "Netzpolitik" zugespielt. Die Betreiber von "schülerVZ" haben das Datenleck bereits bestätigt und entsprechende Maßnahmen ergriffen.
Mit den vorhandenen Listen sollen sich auf einfache und schnelle Art und Weise Datenabfragen über zahlreiche Mitglieder erstellen lassen. Laut Markus Beckedahl vom Online-Portal Netzpolitik enthalten die Datensätze unter anderem den Namen, das Alter und die Schule. Zudem seien auch Profilbilder vorhanden. Einige der zugespielten Datensätze habe man bereits verifiziert und die Nutzer bei "schülerVZ" gefunden.
Angeblich wurde Beckedahl erstmals vor zwei Wochen auf dieses Problem aufmerksam gemacht. Offenbar stammen diese Daten von einer automatisierten Abfrage über eine unzureichend gesicherte Schnittstelle.
Betrieben werden sowohl studiVZ als auch schülerVZ und meinVZ vom Medienkonzern Holtzbrinck. Die Betreiber dieser Sozialen Netzwerke haben am gestrigen Freitag die Datenkopie bestätigt.
In der "Stellungnahme" heißt es, dass ein schülerVZ-Nutzer eine Vielzahl von Profilen aufgerufen und Kopien einzelner, der für alle schülerVZ-Nutzer sichtbaren Daten angelegt habe. Um weitere illegale Zugriffe zu unterbinden wurden angeblich umgehend entsprechend Maßnahmen ergriffen. Rechtliche Schritte sollen gegen Unbekannt eingeleitet werden.
Quelle: WinFuture

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